Donnerstag, 30. Juli 2020

...da gibts keine Palmen.

Die Bergplanung dieses Jahr gestaltet sich schwierig, nichtsdestotrotz will man natürlich vorbereitet sein, insbesondere nach schönem Virusinfekt mit einer Woche Krankenhaus im Frühjahr. Was Berge angeht lässt das Sauerland bekanntlich (fast) keine Wünsche offen und konnte schnell zum Abfragen der Grundkondition genutzt werden. Die Tour aus dem Hönnetal über den Balver-Wald bis zum Kohlberg, an welchem wir in meiner Kindheit öfter mal waren, wollte ich schon lange mal machen und so ging die Runde trotz durchwachsenem Wetters recht locker von der Hand. Immerhin 25km und knapp 500Hm sind dabei zusammengekommen.


Blick nach Norden auf das Ruhrgebiet

Schutzhütte am Balver Wald

Hütte mitten im Wald



In Levringhausen

Auch hier immer häufiger

Blick vom Quittmannsturm auf dem Kohlberg

 

Samstag, 25. Juli 2020

Zu Besuch in Westerhausen

Nach dem obligatorischen Besuch in Langenstein, ging es anschließend in das Westerhausen, an welchem ich bisher immer nur vorbei gerauscht bin. Auch wenn die Felsqualität und das Angebot an Problemen überschaubar ist, hätte der Nachmittag durch den Haufen motivierter Leute und die grandiose Umgebung besser nicht sein können. Schön auch Ennie nach langer Zeit mal wieder zu sehen, nur das Gefasel über anstehende familiäre Verpflichtungen und nahende Jogastunden verdeutlichte mal wieder, dass die Zeiten sich geändert haben. Irgendwie auch gut so....




Kurt in ESCAPE

Der Ausstieg

Idylle


 

Sonntag, 5. Juli 2020

Kalter Kaffee für heiße Jungs...

 ... ein gute Boulder den man sich nicht entgehen lassen sollte! 

Antoine in Aktion









Sonntag, 5. April 2020

Zonicum

Nach Rustenfelde zu fahren ist immer ein bisschen wie in die richtigen Berge zu kommen. Als ich vor zwei Jahren das letzte mal dort war um was am Checkpoint Charlie zu machen, musste ich erstmal durch das noch tief verschneite Tal den Berg hoch. Zwar war es heute deutlich wärmer, aber als ich am ZONICUM ankam, schiene gerade die Sonne in "die Wand" und löste oben einen Fußballgroßen Felsen, welcher zur Begrüßung nicht weit neben mir einschlug... soviel zum Thema Alpinismus!
Der Toppboulder der Gegend hört auf den Namen HELDEN DER ARBEIT von Arne Grage und Markus Hutter ist mit 7a bloc bewertet und stammt aus dem Jahr 2009. Dem Flechtenbewuchs nach zu urteilen wurde das Ding seit dem auch nicht wiederholt aber wer weiss das schon so genau.... Letztlich brauchte es eine gehörige Portion Putzarbeit und anhaltenden Optimismus um dem Boulder eine Begehung abzuluchsen, aber am Ende ging alles gut. Ein schöner Tag!

Das ZONICUM; durch das Couloirs in Bildmitte kam der Stein....

HELDEN DER ARBEIT startet in Bildmitte unter dem Überhang und geht an kleinen, Göwald untypischen Leisten leicht rechts raus.




Der Start an zwei miesen Zweifingerlöchern für das halbe erste Fingerglied.

Deadpoint an gute Leiste...



...an kleine Leiste dazu...

...und über schöne Leisten rechts raus.


Freitag, 3. April 2020

Perspektiven

Als besonderes Erlebnis bei einer Bergbesteigung empfinde ich immer die permanente Änderung der Perspektive. Umso schöner ist das ganze, wenn man dieses Erlebnis vor seiner Haustür gemeinsam mit seinen Kindern an einem ganz normalen Tag haben kann.

Blick vom Bocksbühl auf den Reinhäuser Wald. Zu sehen sind die "400er" Hengstberg und die Gleichen, dahinter der Harz mit schneebedecktem Brocken in Bildmitte.

Kaffeefahrt nach Göttingen

Wir alle flatten ja momentan gewaltig the curve und was gäbe es da besseres, als tatsächlich mal mit dem Hintern auf der Couch zu bleiben und sich den, von einem bekannten Exil-Russen und Boulderer mal als den, Zitat: "Besten Boulderfilm aller Zeiten!" bezeichneten Streifen KAFFEEFAHRT NACH GÖTTINGEN reinzuziehen? 
Genau, gar nichts!


Kaffefahrt nach Göttingen from Robert Gropp on Vimeo.

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