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Samstag, 25. Juli 2020

Zu Besuch in Westerhausen

Nach dem obligatorischen Besuch in Langenstein, ging es anschließend in das Westerhausen, an welchem ich bisher immer nur vorbei gerauscht bin. Auch wenn die Felsqualität und das Angebot an Problemen überschaubar ist, hätte der Nachmittag durch den Haufen motivierter Leute und die grandiose Umgebung besser nicht sein können. Schön auch Ennie nach langer Zeit mal wieder zu sehen, nur das Gefasel über anstehende familiäre Verpflichtungen und nahende Jogastunden verdeutlichte mal wieder, dass die Zeiten sich geändert haben. Irgendwie auch gut so....




Kurt in ESCAPE

Der Ausstieg

Idylle


 

Dienstag, 24. März 2020

Shooting

So ein "Lockdown" verändert vieles, im richtigen Leben hätte ich mich wahrscheinlich nicht motivieren können, um 4:30 Uhr aufs Rad zu steigen, obwohl das zu der Uhrzeit auch locker vor der Arbeit möglich wäre... Den Harz mal bei Sonnenaufgang von der Mackenröder Spitze zu fotografieren stand auf jeden Fall schon sehr lange auf meiner to-do-Liste. Gestern waren die Bedingungen dann ideal und die Motivation groß, was soll ich sagen... es war kalt, aber hat sich gelohnt!

Das Dreamteam im Einsatz.

Die Kette des Harz im ersten Morgenlicht. Die hellen Linien unten sind Spiegelungen im Seeburger See.
Die norddeutsche Version des Patagonia-Logos.

Sonnenaufgang über dem Südharz, links der Seeburger See mit dem Ravensberg darüber.

Sonntag, 15. September 2019

Harz calling

Es wird Herbst, Zeit für den Harz.

Nachthimmel im Oberharz



Blick vom Brocken nach Nordosten 
Am Königsberg



Blick vom Goetheweg

Sonnentau am Torfhausmoor

Samstag, 23. Februar 2019

Mackenröder Spitze

Ziel war heute die Mackenröder Spitze, alleine schon deshalb, weil sie mit 427m ü. NN die höchste im göttinger Stadtwald ist und um einen Blick auf den Brocken zu werfen, was heute problemlos gelang.
Wegstein am Gipfel


Die Schutzhütte

Der Brocken beim Blick durch die Baumwipfel

Harzpanorama von unten



Naturschutz heißt in Deutschland of Gefahr heisst oft BETRETUNGSVERBOT....


Donnerstag, 25. Oktober 2018

Langenstein

Jedes Jahr im Oktober versuch ich mir die Zeit für diese grandiosen Herbsttage freizuschaufeln, letztes Jahr wurde es eher nichts, dieses Jahr um so mehr, auch wenn das vergangene halbe Jahr ja eher durchgängig Sommer war.... So auch neulich im schönen Langenstein.
Mit schönen bunten Bildchen und Videos von potentiellen und realen Projekten hatte Kurt sich ordentlich Mühe gegeben mich für den Ritt über den Harz zu begeistern und so fuhr mich der Bulli trotz der ein oder anderen gesperrten Bundesstraße beständig nach Nordosten. Leicht verspätet am Ziel angekommen hatte Kurt gerade den geilen Dyno gemacht wegen dem ich eigentlich gekommen war.... wer zu spät kommt... Eigentlich war es mir aber auch völlig egal, wer das Ding, was jetzt auf den schönen Namen ALBATROS hört, zuerst gemacht hat, bei den Bedingungen draußen am Fels zu sein ist einfach nicht zu toppen! Und so hielt ich dann nach nicht mal einer Stunde auch den Ausstiegsgriff in der Hand!

Albatros

Albatros

Kein Foto vom Durchstieg, die rechte Körperhälfte muss näher ran....


Dynos sind ja immer etwas schwer zu bewerten, mir fiel das Ding deutlich leichter als DER QUERRISS (7a+) nebenan, welchen ich nur mal versucht hatte, Kurt deutlich schwerer und somit steht jetzt auch 7a+ bloc dran. In jedem Fall einer der besten Dynos der Gegend!
Der Wahlschweizer machte dann noch schnell zwei, drei Erstbegehungen, welche auch alle irgendwo im 7. Grad einzuordnen sind, während ich zu faul zum Fotografieren war. Somit an dieser Stelle keine Beweisfotos.....



Rückenlage


Den Abschluss des Klettertages machten dann die zwei sehr schönen Boulder RÜCKENLAGE und FALLENDE ENGEL ASSIS, beide uneingeschränkt zu empfehlen!


Vermutlich Venatrix Arenaris

Good vibes und schmerzende Füße :-)

Herbstfarben mit Hochharz im Hintergrund.

Danke an Kurt für die Fotos und den Hammer Tag!

Sonntag, 24. Dezember 2017

Polski Power

Zur aktuellen Jahreszeit sind ja nicht nur die schönen Böller aus unserem östlichen Nachbarland sehr beliebt, sondern auch die überragenden Schokoriegel (s. u.) Dazu kommt, dass es scheinbar nichtmal nötig ist die die Dinger wirklich zu essen; einen dabei zu haben reicht vollkommen für eine angenehme performance am Fels! Einen besseren Start in den Weihnachtswahnsinn als mit Kurt am schönen Sandstein von Langenstein hätte ich mir zumindest kaum vorstellen können!

DER Riegel

Blick Richtung Harz....mit Patagonien like Föhnwalze

Kurt flasht SCHÄUFERLE....

...und Hangler


Mittwoch, 20. September 2017

Urwald am Brocken

Wenn man schon etwas in der Welt rum gekommen ist, oder schlichtweg einfach älter wird, kommt man mit ziemlicher Sicherheit irgendwann zu dem Schluss, dass die Berge vor der Haustür doch irgendwie die Besten sind! Auf dem Brocken war ich ja nun schon ein paar Male, ob zu Fuss, mit dem Bike, im Sommer oder im Winter. Gut war es immer, wenn man von den Menschenmassen welche einen spätestens am Gipfel immer wieder einholen mal absieht. 
Dementsprechend Feuer und Flamme war ich vor einiger Zeit, als ich von einem alten Weg durch das Schneeloch auf der Nordseite des Brocken erfuhr, welchen angeblich schon Heinrich Heine 1824 bei seiner Harzreise im Abstieg benutzt hatte. Noch dazu sollte der Weg heutzutage ohne GPS kaum noch zu finden und im Falle eines Verlaufens quasi lebensgefährlich sein; Patagonien meets Alaska sozusagen und schließlich wurde im Harz neulich auch mal wieder ein Wolf irgendwo gesichtet.... 
Mit Patrick, mit allen Wassern gewaschener Weltenbummler und Biologe, war der ideale Partner gefunden und so konnten wir uns der Gefahr stellen. Um unsere knappe Zeit richtig zu nutzen, entschlossen wir uns auch gleich eine Zweitagestour draus zu machen, also mit tüchtig Rum im Rucksack, damit die Nacht im Wald nicht so langweilig wird!
Blöd war jetzt, dass sich an meinen einzigen zwei kinderfreien Tagen Anfang August mal wieder, wie für diesen Sommer typisch, ein dickes Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa gelegt hatte und selten gesehene Niederschlagsmengen gegen den Brocken warf. Aber, wie schon mein Vater immer zu sagen Pflegte: "Bangemachen gilt nicht"! und so wurde noch schnell eine Lage Wechselklamotten in den Rucksack geschmissen und los ging's nach Ilsenburg, dem Tor zum Nationalpark Harz und dem Beginn des Heinrich Heine Wegs.

Ein alter Forstweg im toten Fichtenwald....

...offenbar gut instand gehalten!?

Nachdem wir die ersten Kilometer zur Stempelbuche und den Einstieg auf einen alten zugewachsenen Forstweg hinter uns hatten, wechselte der Nieselregen tatsächlich zu Sprühregen, genau wie der die WetterApp es vorher gesagt hatte und verlieh dem vom Borkenkäfer zerstörten Fichtenwald eine beeindruckende Trostlosigkeit.



die ersten Meter auf dem gut markierten Pfad



Zu unserer Überraschung fanden wir den Einstieg ins Schneeloch über den Bergpfad sofort und mussten feststellen, dass er heutzutage scheinbar bestens markiert und damit problemlos zu finden ist. Spannend blieb es trotzdem, weil der Steig bei den gegebenen Bedingungen mehr einem Bachlauf glich und wir in die, zwischen die Granitblöcke eingelagerten Sumpflöcher teilweise bis zum Knie einbrachen. Die Gamaschen hätte man sich also getrost sparen können...



Nach längerer Plackerei erreichten wir dann den angestrebten Brockenurwald, für den sich der Aufstieg alleine gelohnt hätte. Ein solch ursprünglicher Fichtenwald ist in Norddeutschland sicher einzigartig, wenn auch hier die meisten Bäume mittlerweile vom Borkenkäfer befallen sind. Es ist sicher spannen zu beobachten, wie der Bergwald sich in den kommenden Jahren verändern wird.












das steilste Stück

vom Sturm umgeworfenen Bergfichte



Sieht nicht ganz so aus wie an der amerikanischen Westküste, ist aber wahrscheinlich die älteste Eberesche die ich jeh gesehen habe!
Irgendwann war dann aber auch der schönste Teil des Weges vorbei und direkt über uns fuhr die letzte Brockenbahn des Tages zum nahen Gipfel. Beim Brockenwirt gab's dann die letzte Erbsensuppe plus Bier und den obligatorischen harzer Kräuterschnaps. Nachdem wir noch schnell unsere letzten trockenen Klamotten angezogen hatten, wurden wir dann auch um pünktlich 18:00 vor die Tür gesetzt und machten uns an den Abstieg.
die letzte Brockenbahn des Tages

Patrick an den Gleisen der Brockenbahn

am Gipfel


Da der Sprühregen dann zu ernsthaftem Dauerregen überging und die Schutzhütte am eisernen Tisch ziemlich undicht, windschief und obendrein zugemüllt war, entschieden wir uns dann auch gleich für den dreistündigen Direktabstieg ins Tal und gegen eine Übernachtung im Wald. 
Insgesamt war es eine grandiose, Tour wie man sie vor der Haustür kaum besser finden kann, mit der besten vorstellbaren Begleitung. Nur der Rum wartet immer noch darauf seiner Bestimmung zugeführt zu werden.....

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